Ansatzpunkte zur Verbesserung der nationalen und europäischen Fiskaltransparenz

Das aktuellste Projekt ist auch auf die europäischen Ziele der Brigitte Strube Stiftung ausgerichtet. Der europäische Integrationsprozess wird nur dann weiterhin ökonomische Prosperität absichern und politische Akzeptanz genießen können, wenn die Sicherung von Gegenwartszielen nicht durch eine sich verschlechternde Tragfähigkeit nationaler (und europäischer) Verschuldung unter Inkaufnahme wachsender grenzüberschreitender Risiken erkauft wird. Schon heute ist die Schulden-Tragfähigkeit einer Reihe von EU-Staaten mittel- und langfristig gefährdet. Eine notwendige Voraussetzung für eine nachhaltige Finanzpolitik ist, dass Wähler und Politiker über aussagefähige Daten über die umfassende Verschuldungssituation der öffentlichen Haushalte verfügen. Dieses Projekt will vor diesem Hintergrund Transparenzverschlechterungen offenlegen, sowie Wege zur Verbesserung der Fiskaltransparenz in Deutschland und Europa aufzeigen und in die finanzpolitische Debatte einbringen.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen ist es die Zielsetzung dieses Forschungsprojekt,

 

  • die Folgen dieser krisenpolitischen Weichenstellungen unter dem Leitmotiv der Fiskaltransparenz mit Blick sowohl auf die neuen deutschen und die neuen europäischen Verschuldungstöpfe zu analysieren,
  • für Deutschland den Verdacht der Umgehung der Schuldenbremse empirisch zu überprüfen, und
  • Methoden zum verbesserten Monitoring der nationalen und europäischen Verschuldungssituation aufzuzeigen und auf diesem Weg zu einer erhöhten Fiskaltransparenz beizutragen.

Projektteam

Prof. Dr. Friedrich Heinemann

(Leitung)

Foto vom ZEW Mitarbeiter Carlo Birkholz

Zareh Asatryan

Foto vom ZEW Mitarbeiter Carlo Birkholz

Carlo Birkholz

Foto vom ZEW Mitarbeiter Jan Kemper

Jan Kemper

Projektzeitraum:
01.01.2023 – 31.12.2023

© Strube Stiftung | 2020