Mehr Klarheit, mehr Fokus, mehr Wirkung: Die Strube Stiftung passt ihre Satzung an
Die Strube Stiftung hat ihre Satzung überarbeitet, um ihre gemeinnützige Arbeit klarer zu fokussieren und ihr Profil weiter zu schärfen. Ziel der Änderungen ist es, die Wirkung der Stiftung zu erhöhen, Verantwortlichkeiten deutlicher zu strukturieren und den Nutzen für die jeweiligen Zielgruppen transparenter zu machen.
Ein klarer Fokus auf Gesundheit
Im Zentrum der Neuausrichtung steht eine stärkere inhaltliche Bündelung der Aktivitäten. Künftig übernimmt die Brigitte Strube Stiftung insbesondere die Arbeit im Bereich Gesundheit. Bereits bisher lag ein großer Teil ihrer Projekte in dem Feld „Krankheit begegnen“- etwa in der Förderung von Forschung und Bildung sowie in Initiativen zur Unterstützung von Menschen im Umgang mit Krankheit. Mit der Ergänzung des Stiftungszwecks um die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens wird dieser Schwerpunkt nun ausdrücklich verankert und für Dritte klar erkennbar gemacht.
Stärkung von Gesundheitskompetenz und Vernetzung
Konkret engagiert sich die Stiftung unter anderem für die Stärkung von Gesundheitskompetenz, die Förderung informierter Entscheidungen („Shared Decision Making“) sowie für Projekte, die Patientinnen und Patienten, Angehörige und Fachkreise besser miteinander vernetzen. Auch die Unterstützung von Einrichtungen und Initiativen im Bereich der Versorgung schwerkranker Menschen sowie Ansätze einer „Caring Community“ – einer sorgenden Gemeinschaft, in der Menschen Verantwortung füreinander übernehmen – sind zentrale Bestandteile der Arbeit.
Ressourcen gezielter einsetzen, Kooperationen vertiefen
Diese Fokussierung ermöglicht es, vorhandene Ressourcen gezielter einzusetzen und Kooperationen im Gesundheitsbereich weiter zu vertiefen. Gleichzeitig stärkt sie die Rolle der Stiftung als Akteurin, die sich für eine verantwortungsvolle, informierte und solidarische Gesundheitsversorgung einsetzt.
Neue Schwerpunkte der Strube Stiftung gGmbH
Parallel dazu richtet die Strube Stiftung gGmbH ihre Tätigkeit neu aus. Sie konzentriert sich künftig auf die Förderung von Projekten in den Bereichen demokratisches Gemeinwesen und internationale Verständigung. Damit wird ein eigenständiger Schwerpunkt gesetzt, der gesellschaftliche Entwicklungen adressiert und durch gezielte Projektförderung eine sichtbare Wirkung entfalten soll.
Abschied des Engagements im Bereich Kunst und Kultur
Mit der strategischen Fokussierung geht auch eine bewusste Entscheidung einher: Die bisherige Förderung von Kunst und Kultur – insbesondere die Unterstützung junger Choreografinnen und Choreografen im Rahmen des Engagements „Tanz gestalten“ in Kooperation mit renommierten Ballettkompanien – wird beendet. Diese Arbeit hat über viele Jahre wichtige Impulse gesetzt und wird mit großer Wertschätzung für die erreichten Ergebnisse abgeschlossen.
Mildtätige Aktivitäten werden gebündelt
Ein weiterer Schritt besteht darin, die mildtätigen Aktivitäten künftig vollständig innerhalb der Brigitte Strube Stiftung zu bündeln. Dadurch entstehen klare Zuständigkeiten, und die Förderung von Projekten lässt sich eindeutiger den jeweiligen Zwecken zuordnen.
Eine tragfähige Grundlage für die Zukunft
Mit der Satzungsänderung reagiert die Strube Stiftung auf die Erfahrungen aus ihrer bisherigen Arbeit. Die neue Ausrichtung schafft Klarheit nach innen und außen, vereinfacht Kooperationen und stärkt die Grundlage für wirksames gemeinnütziges Engagement in den kommenden Jahren.
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